Schlafes Schwester

  • Dein bleich Gesicht vor meinen Augen.
  • Deine zarte Hand dann an meinem.
  • Wenn ich dich sehn könnt, würd ich dich lieben.
  • Doch dies Antlitz zeigst du keinem.
  • Kalt sind deine Hände doch,
  • legen sich sanft auf meine Glieder
  • und ich fühle unverhofft,
  • wie diese Berührungen mich schaudern lassen.
  • Deine Güte und deine Gnade ists,
  • die mich in Umarmung hält.
  • Mein Herz nur noch für dich schlägt,
  • stumm und grau bleibt der Rest der Welt.
  • Wind flüstert deine zarte Stimme,
  • wenn du mich kommen holst.
  • Und wenn ich deinen lieblichen Anreiz gewinne,
  • geb ich mich dir gerne hin.
  • Jeder hofft, deine Liebesspiele wärn verspielt.
  • Dass dich dich zu kosten sei ein Elixier.
  • Damit es nichts falsches ist, danach einzuschlafen,
  • als wir den Kuss empfangen, liegend neben dir.
  • Die Sinne kennen kein Wort dafür
  • und kein Kuss raubt dir mehr den Atem.
  • Diese Nacht gibt es nur einmal, ohne Gebühr
  • und hält doch für die Ewigkeit an.
  • Hat ein jeder nicht dieses Glück,
  • weil sie sich nicht jeden hingeben mag.
  • Außerhalb des Bettes jeder Wärme entbehrt,
  • streicht sie ein das Verlangen in ihrer Jagd.
  • Doch jedes Opfer empfängt ihren Kusse,
  • so dass sie jeden sein Herz zu stehlen vermag.
  • Der Schrei nach wahrer Liebe ist ihre Suche
  • und in jeden meint sie diese zu finden.
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